WANJA BELAGA

WANJA BELAGA . Biographie


Geboren in Moskau.
Eltern sind: Elsa Belaga, Mathematikerin und Prof. Dr. Eduard Belaga, Mathematiker.

70er Jahre
Einschulung.
Malunterricht am Puschkinmuseum (Moskau).
Aufnahme in die zentrale Musikschule am Moskauer Konservatorium im Fach Klavier.
Erste Ausstellungsbeteiligungen.
Erste öffentliche Auftritte am Klavier.
Begeisterung für Kunst, Musik und Literatur.
In der Wohnung der Eltern finden Intelligenzija-Treffen statt mit Lesungen, Konzerten und Ausstellungen und jüdischer Unterricht.
Besuchen in Ateliers nonkonformistischer Künstler Moskaus, zahlreicher Konzerte und Museen.
Ausweisung der Familie nach Wien.
Ende 1979 übersiedlung nach München.

80er Jahre
Eintritt in das musische Pestalozzi-Gymnasium.
Übertritt in die Waldorfschule. Abschluss 1988 mit Abitur.
Klavierunterricht bei Alla von Buch und Wadim Suchanov (beide Richard-Strauss-Konservatorium).
Einzelne öffentliche Auftritte, nach dreifachem Handbruch und mit der Fortdauer der Pubertät Aufhören mit dem Klavierspiel.
Erste Kompositionsversuche und Aufführungen.
Erste Einzelausstellungen. Aufnahme in den Berufsverband bildender Künstler.
Nach dem Abitur viele Jobs, unter anderem:
Deutsch- und Russischlehrer an der Berlitzschool, Übersetzer für die Münchener Rück, Versicherungsverkäufer und Hilfsarbeiter auf dem Bau.

90er Jahre
Zwei Semester Slawistik an der LMU München.
Studium der Malerei in der Akademie der bildenden Künste in München.
Kleindarsteller am Bayrischen Staatsschauspiel München.
Mitorganisation von Veranstaltungen mit integrierten Kunstereignissen in diversen Hallen, Diskotheken und Off-Locations.
Gründung eigenen Musikclubs.
Organisation des "Summer Of Love", eines gigantischen Elektronik-Festivals in Süditalien mit eigenen Musikproduktionen und großer Presseresonanz weltweit. Hierzu wird die Space Enterprises GmbH gegründet. Belaga ist Teilhaber und zuständig für PR, Sponsoraquise und Programm.
Projekt Berdux: Belaga okkupiert für drei Monate die Eisbachstudios in Pasing als Atelier und stellt am Schluss in einer Ausstellung auf über 6000 qm. ca. 400 großformatige Holzreliefbilder aus.
Eröffnung einer Musikhalle namens Festspielhaus in der Domagkstrasse in München. Was kaum einer weiss: in der Halle darüber malt Belaga wie besessen an mehreren tausend Bildern im Akkord.
Initiator einer weit über München bekannten Ballreihe im Deutschen Theater in München. Die Bälle sind ausverkauft und hoch angesehen.
Mitteilhaber und zeitweise Geschäftsführer und Vermarkter der Opera Veranstaltungsgesellschaft mbH. Diese betreibt Musikclubs und führt diverse Veranstaltungen durch mit teilweise bis zu 4.000 Besuchern.

2000 und danach
Eröffnung des legendären Konzertclubs Prager Frühling.
Eröffnung der Kulturstätte Monofaktur, einer Mischung aus Kulturhaus, Konzertclub, Subkulturzentrum und Kino. Hier werden diverse Projekte verwirklicht wie zum Beispiel französische Kurzfilmtage oder Konzertreihen, Lesungen von Schriftstellern wie Georg Osswald. In vier Jahren werden über 600 Konzerte und 300 weitere Veranstaltungen abgewickelt.
Wiederaufnahme des Klavierspiels. Erste öffentliche Konzerte mit großer Resonanz in der Presse.


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